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Aktuelles aus der Region

Aufruf zur Demo: Inflationsmonster stoppen! Solidarisch durch die Krise NRW

Die IG BAU in Westfalen und im Rheinland rufen gemeinsam mit Verdi NRW und NGG NRW auf zur Demo: Solidarisch durch die Krise am 22. Oktober 2022 in Düsseldorf!

In diesem Herbst treffen uns die steigenden Preise mit voller Wucht. Viele von uns spüren die Inflation und die explodierenden Gas- und Stromkosten täglich im Geldbeutel. Die bisherigen Entlastungspakete der Bundesregierung reichen nicht aus, um die Sorgen und Ängste vor einer finanziellen Katastrophe zu nehmen. Jetzt muss dafür gesorgt werden, dass die entscheidenden Maßnahmen – allen voran ein wirksamer Strom- und Gaspreisdeckel – für Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen sofort umgesetzt werden. Dafür wollen wir uns im Bündnis stark machen!

Aus ganz Nordrhein-Westfalen werden sich Kolleginnen und Kollegen der IG BAU beteiligen. Wir bitten Euch möglichst in Berufskleidung, oder erkennbar als Kolleg*innen aus unseren Branchen, nach Düsseldorf zu kommen. Bei Fragen meldet Euch gerne bei Euren Branchensekretär*innen.

Die Anreise kann über Busse unserer Schwestergewerkschaft Verdi erfolgen.
Die Anmeldung für die Busse ist unbedingt erforderlich und über diese Website möglich: https://www.solidarisch-durch-die-krise-nrw.de/
Wer direkt aus Düsseldorf kommt oder selbständig anreist, muss sich nicht anmelden.

Wir gehen gemeinsam für eine gerechtere Politik auf die Straße!

Inlfationsmonster

Sozial und Ökologisch unter Druck

Antonia Kühn

Ein Debattenbeitrag unserer Regionalleiterin der Region Rheinland, Antonia Kühn.

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt entstand 1996 aus der Fusion der stolzen Bauarbeitergewerkschaft Bau-Steine-Erden und der mit nicht weniger Berufsethos
verbundenen Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft.

Heute ist vom traditionsreichen Handwerkerstolz mit 150Jahre alter Gewerkschaftsgeschichte nur noch in seltenen Momenten etwas zu spüren. Abhängig Beschäftigte in den Branchen der IG BAU stehen sozial und ökologisch unter Druck.

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Drohpotentiale oder Zukunftsperspektiven? Gestaltung von Arbeitszeit am Beispiel von drei Nachbarländern

Welche Erfahrungen machen Gewerkschafter*innen in anderen europäischen Ländern zum Thema Arbeitszeit? Welche Abwehrkämpfe führen sie? Welche Gestaltungsspielräume nutzen sie? Was können wir von ihnen lernen?

Schon im vergangenen Jahr haben wir die Diskussion zur Arbeitszeit mit einer Umfrage und einem Regionaltag aufgegriffen. Viele Beschäftigte aus unseren Branchen wünschen sich bessere Arbeitszeitregelungen, erleben jedoch gleichzeitig im Alltag, dass die Arbeitgeber immer neue Anforderungen an ihre Teams stellen.
Wegezeit als Privatvergnügen, Arbeit auf Abruf, unbezahlte Überstunden, Arbeit außerhalb der Regelarbeitszeit und sogar Diskussionen über eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit – nicht mit uns!

Am 30. November 2019 nutzten wir den Regionaltag, um mit Gewerkschafter*innen aus anderen europäischen Ländern zu sprechen und von ihren Erfahrungen zu hören. Dabei waren Gäste aus den Niederlanden, Belgien und Österreich, sowie ein Beitrag der Europäischen Föderation der Bau- und Holzarbeiter.

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time to organize

Arbeitszeit gestalten!

Arbeitszeit ist aktuell ein Thema, das viele Beschäftigte bewegt. Dabei geht es um verschiedene Fragen, wie die wöchentliche Arbeitszeit, Lebensarbeitszeit, eine Balance zwischen Arbeit und Privatem, genauso wie um Überstunden, Urlaubsanspruch und Wegezeiten und vieles mehr.

Was aber wünschen sich Beschäftigte in den Branchen der IG BAU? Mit welchen Regelungen sind wir zufrieden, wo sehen wir Änderungsbedarf? Was sollte Thema in Tarifverhandlungen werden? Welche Ideen nehmen wir für Betriebsvereinbarungen mit? Wo ist der Gesetzgeber gefragt?

Diese und weitere Fragen diskutierten wir in unserem Regionaltag am 29. September 2018 mit Unterstützung durch zwei Experten: Achim Vanselow, Abteilungsleiter Wirtschafts- und Strukturpolitik beim DGB NRW, und Prof. Dr. Thorsten Schulten, Referent für Arbeits- und Tarifpolitik beim WSI in der Hans-Böckler-Stiftung.

Im Ergebnis sammelten wir Handlungsoptionen für die betriebliche Ebene, die Tarifpolitik und für den Gesetzgeber.